Berichterstattung 12. Spieltag – Saison 2025-2026
1. Bundesliga, Frauen
SSV Warmensteinach – KC Schrezheim
5:3 (3521:3455)
Der SSV Warmensteinach hat in der Kegelbundesliga wieder zurück in die Erfolgsspur gefunden. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge gelang gegen den KC Schrezheim ein wichtiger 5:3 (3521:3455) Heimsieg, der den guten 5. Tabellenplatz hinter dem punktgleichen FSV Erlangen-Bruck bedeutet. Wie erhofft, gelang es dem SSV, nicht in Rückstand zu geraden und den Vorsprung im Gesamtergebnis wegen der wichtigen beiden Bonuspunkte stetig zu erhöhen, da bei den sechs Einzelduellen ein 3:3 zu erwarten war. Und so kam es auch, denn in allen drei Durchgängen gab es eine Punkteteilung. Im Startpaar überzeugte gleich Melanie Steinle mit starken 606 Kegeln (243 abgeräumt), die Laura Runggatscher (573, 211 abgeräumt) mit 3:1 Sätzen besiegte. Auf den anderen Bahnen machte Katrin Möhrlein (569, 205 abgeräumt) ein gutes Spiel, musste sich aber Melina Ruß (570) mit 1:3 geschlagen geben. Mit 1:1 Mannschaftspunkten und 32 Kegel Vorsprung ging das Mittelpaar auf die Bahnen. Es folgten zwei enge Spiele, die jeweils nach Satzausgleich wegen des besseren Ergebnisses zum Punktgewinn führten. Saskia Gubitz (597, 228 abgeräumt, fehlerfrei) hatte dabei mit 16 Holz gegen Kathrin Reiter (581) die Nase vorne, aber der tapfer kämpfenden Verena Liers (582, 209 abgeräumt) fehlten am Ende gegen Saskia Hopp (586) lediglich fünf Holz zum Gewinn. Dennoch war die Führung etwas auf 44 Kegel angestiegen. Zum Schluss sorgte die Tagesbeste Katja Schmidt (607, 214 abgeräumt, fehlerfrei) mit einem glatten 4:0 gegen Tamara Oker (563) nicht nur für den dritten Mannschaftspunkt, sondern gewann dabei wichtige 44 Kegel dazu. Die 1:3 Niederlage von Saskia Demel (560) gegen Kathrin Lutz (582, 200 abgeräumt) gefährdete den Warmensteinacher Sieg nicht mehr, da das Gesamtergebnis um 66 Kegel höher blieb.
2. Bundesliga Mitte, Frauen
Schützengilde Bayreuth – TSV Breitengüßbach
6:2 (3202:3117)
2026 bleibt ein gutes Jahr für die Zweitligakeglerinnen der Schützengilde. Auch im dritten Spiel blieb man unbesiegt und verbesserte sich mit einem 6:2 (3202:3117) Heimerfolg gegen den TSV Breitengüßbach in der Tabelle auf Platz sechs (10:14 Pkt.). Nach einem ausgeglichenen Auftakt zogen die Bayreutherinnen das Spiel im Mittelfeld mit dem Gewinn von zwei Mannschaftspunkten auf ihre Seite. Das Schlusspaar hatte dann keine großen Mühen, den Sieg unter Dach und Fach zu bringen. Zu Beginn egalisierten sich noch beide Teams, denn die 1:3 Satzniederlage von Anne-Cathrin Haberstumpf (535) gegen Anna Hanauer (556) konterte postwendend Saskia Koch (529) mit 3:1 gegen Katharina Seuß (509). Mit einem Holz Rückstand ging das Mittelpaar ins Spiel. Jetzt waren die Bayreutherinnen vorentscheidend am Zug. Leonie Richter (551) hatte beim 3,5:0,5 Satzsieg keine Mühen gegen Raphaela Dietl (509) und Lena Wilferth (542) gewann nach Satzausgleich noch mit 20 Holz gegen Vanessa Amon (522). Die Führung von 3:1 nach Mannschaftspunkten bei 61 Kegel Vorsprung war schon eine kleine Vorentscheidung. Als dann Verena Lehner (509) Celina Karl (470) mit 3:1 Sätzen und 39 Kegel besiegte, waren die Gastgeberinnen mit 4:1 und 100 Holz im Gesamtergebnis vorne. Die 0:4 Satzniederlage von Shania Rießner (536) gegen die gute Sabrina Imbs (551) war nicht mehr spielentscheidend.
Landesliga Ost, Frauen
Eremitenhof Bayreuth 1 – SC Luhe-Wildenau 1
6:2 (3257:3187)
Eremitenhof Bayreuth bleibt in der Frauenlandesliga Ost in der Erfolgsspur. Auch der bisher verlustpunktfreie Tabellenführer SC Luhe-Wildenau konnte die Bayreutherinnen nicht stoppen und bezog mit 2:6 (3184:3257) die erste Niederlage. Mit diesem Erfolg sicherte sich Eremitenhof nicht nur den zweiten Tabellenplatz, sondern verkürzte den Rückstand zur Spitze auf einen Punkt. Zum Start setzte die Tagesbeste Daniela Dietel (577, 209 abgeräumt) gegen Christina Sutter (496) mit einem deutlichen 3,5:0,5 gleich das erste Ausrufungszeichen. Den doppelten Punktgewinn machte Elisabeth Händel (532) perfekt, indem sie Jana Wehner (504) mit 28 Kegel auf Distanz hielt. Somit lautete der erste Zwischenstand 2:0 und beruhigende 109 Kegel Vorsprung. Im Mittelfeld gelang Erika Vecseri (550, fehlerfrei) durch einen fulminanten Endspurt im letzten Satz (145:116) noch der Punktgewinn um vier Kegel gegen Jenny-Marie Ilg (546, 200 abgeräumt). Auf den Nachbarbahnen verlor Marie Endres (501) mit 1:3 gegen Sarah Koller (536), aber die Führung war mit 3:1 und 78 Kegel immer noch komfortabel. Die letzten Zweifel um den Heimsieg zerstreute dann die gute Theresa Friedl (572), die Karin Woldert (534) mit 3:1 Sätzen sicher im Griff hatte und den Vorsprung auf vorentscheidende 116 Holz hinaufschraubte. Die 1:3 Niederlage von Daniela Rieß (525) gegen Lea Wirnitzer (568, 203 abgeräumt) war nur noch ein kleiner Schönheitsfehler.
Landesliga Nord, Frauen
SKC Adler Eichenhüll 1 – DT Grafenrheinfeld 1
7:1 (3157:2860)
Die Eichenhüller Landesligakeglerinnen verteidigten mit einem klaren 7:1 (3157:2860) Erfolg auch gegen den DT Grafenrheinfeld ihre weiße Heimweste. In der einseitigen Partie hatten die Gastgeberinnen in allen Belangen die Nase vorne (Satzpunkte: 18:6, Volle: 2156:2007, Abräumen: 1001: 853, Fehler: 39:74) und kamen schnell auf die Siegerstraße. Lediglich Ingrid Freitag (495) musste zu Beginn gegen Anne-Sofie Mehlert (523) eine 1:3 Satzniederlage akzeptieren. Aber Anne-Kathrin Helldorfer (526) machte auf den Nachbarbahnen mit einem glatten 4:0 gegen Pia Kuntschar (451) den Rückstand mehr als wett und brachte ihr Team mit 47 Kegel in Front. Das Eichenhüller Mittelfeld sorgte dann schon für die Vorentscheidung. Kathrin Hübner (541) blieb gegen Sarah Beck (418) problemlos ohne Satzverlust und Selina Schmitt (506) setzte sich in einem engen Duell hauchdünn mit drei Kegeln gegen Sabine Pfaff (503) durch. Die Führung war auf 3:1 Mannschaftspunkten und 173 Holz angewachsen. Auch das Schlusspaar blieb dominant, denn Silke Hübner (532) hatte beim 3:1 Satzsieg gegen Emily Braun (471) ebenso keine Mühen wie die Tagesbeste Pia Göhl (557) mit einem ungefährdeten 4:0 gegen Hayley Murphy (494).
Bayernliga Nord, Herren
SKK Gut Holz Zeil 1 – SKC Adler Eichenhüll 1
6:2 (3561:3520)
Nicht schlecht gespielt, aber dennoch wieder verloren. Die Eichenhüller bleiben in der Bayernliga weiterhin auswärts ohne Punkte und rutschen nach der 2:6 (3520:3561) Niederlage beim 1. SKK Gut Holz Zeil wieder auf den vorletzten Tabellenplatz zurück. Das gute Abräumergebnis (1237:1218) reichte letztlich nicht zur Überraschung. Im Startpaar kegelte Leon Rennert (581, 212 abgeräumt) eine gute Partie, musste sich aber dennoch mit 1:3 Sätzen gegen Holger Jahn (608) geschlagen geben. Ein völlig anderes Bild bot sich den Zuschauern beim anderen Duell. Hier zauberte der überragende Bastian Landmann mit 653 Kegel (251 abgeräumt, fehlerfrei) die Tagesbestleistung auf die Bahnen, glich zum 1:1 nach Mannschaftspunkten aus und brachte seine Adler gegen Daniel Eckert (589) mit 37 Kegeln in Front. Im Mittelfeld aber drehte sich die Partie. Markus Hübner (569, 206 abgeräumt) blieb gegen Dominic Österling (614, 209 abgeräumt) ohne Satzgewinn und Elmar Löhrlein (550) vergab im letzten Durchgang (115:134) gegen Patrick Löhr (573) den möglichen Punktgewinn. Jetzt lagen die Gastgeber mit 3:1 und 31 Holz vorne. Im Schlusspaar konnte zwar Dominik Teufel (610, 208 abgeräumt, fehlerfrei) gegen Oliver Faber (599, 231 abgeräumt) für den zweiten Punkt sorgen, aber Niko Gunzelmann (557) nutzte die Schwächephase seines Gegners Leon Held (578) im zweiten und dritten Satz nicht konsequent genug und unterlag mit 1,5:2,5.
Landesliga Nord, Herren
TSV Breitengüßbach 2 – SKC Steig Bindlach 1
5,5:2,5 (3457:3390)
Die Bindlacher nahmen in der Landesliga die Auswärtshürde bei der Bundesligareserve des TSV Breitengüßbach erfolgreich mit 6:2 (3373:3292) und sicherten damit den 7. Tabellenplatz. Dabei nutzten sie die Gunst der Stunde, da die Güßbacher ihre mit Abstand schwächste Heimleistung boten. Mit nunmehr 11:13 Punkten hat man den Abstand zur Gefahrenzone auf drei Punkte vergrößern können. Das Startpaar legte mit einem doppelten Punktgewinn einen Auftakt nach Maß hin. Joachim Fischer (566) kämpfte Markus Scheel (558) mit acht Holz nieder und Achim Jahreis (586, fehlerfrei) behielt mit 2,5:1,5 Sätzen die Oberhand gegen Alexander Scharting (557). Im Mittelfeld gab es eine Punkteteilung, die den Steigern den so wichtigen dritten Punkt brachte. Zwar unterlag Fabian Dregelies (543) glatt mit 0:4 gegen Michael Seuss (568, 208 abgeräumt), aber Klaus Dippmar (562) hatte Christian Amon (504) mit 3:1 Sätzen sicher im Griff und erhöhte den Gesamtvorsprung auf 70 Kegel. Zum Schluss unterlagen Mathias Deinlein und nach 109 Wurf Markus-Oliver Werner (zusammen 509) mit 1:3 gegen Michael Schneider (525), aber den klaren Sieg der Bindlacher sicherte der Tagesbeste Jonas Dregelies mit guten 607 Kegeln (215 abgeräumt) gegen Marcel Förster (580).
Landesliga Nord, Herren
Schützengilde Bayreuth 1 – TSV Eintracht Bamberg 1
5:3 (3192:3140)
Auch Landesligaspitzenreiter TSV Eintracht Bamberg biss sich an der Heimstärke der Schützengilde die Zähne aus. Mit dem 5:3 (3192:3140) Heimsieg bleiben die Bayreuther zuhause weiterhin ungeschlagen und sicherten ihren dritten Tabellenplatz hinter dem punktgleichen PSV Franken Neustadt und zwei Zähler hinter Bamberg. Im Startpaar gab es eine Punkteteilung, da der Tagesbeste Manuel Reiß (570, 205 abgeräumt, fehlerfrei) Michael Schumm (535) mit 3:1 Sätzen besiegte, und auf den anderen Bahnen Aaron Giptner (520) um acht Kegel nicht an Kevin Milde (527) vorbeikam. Immerhin blieb ein kleiner Vorsprung von 28 Kegeln. Danach gewannen im Mittelfeld wieder jeweils ein Spieler sein Duell, aber der Vorsprung im Gesamtergebnis schrumpfte auf ganze neun Hölzchen. Christian Faßold (551, 204 abgeräumt) hielt dabei sein Team gegen Gerhard Ditterich (535) um 16 Kegel auf Kurs. Aber Marc Wunder (476) unterlag Markus Steger (511) mit 3:1 Sätzen und 35 Kegel. Jetzt war die Partie wieder völlig offen. Ein Mannschaftspunkt und die zwei Bonuspunkte für das bessere Gesamtergebnis war die Vorgabe für das Schlusspaar. Und da verlor Marc-Andreas Kolb (553) unglücklich mit 1,5:2,5 Sätzen gegen Dominik Zimmer, obwohl er elf Holz mehr erzielt hatte. Somit war es Thomas Wolfrum (522) vorbehalten, mit einem klaren 4:0 Satzsieg gegen Tim Schnitzerlein (490) den dritten Mannschaftspunkt zu holen und den Kegelvorsprung auf 52 zum Sieg zu erhöhen.
Bericht: Josef Teufel (Pressewart)